Auf einen Blick

Wenn die Nieren ihre Funktionen nicht mehr erfüllen können, ist eine Dialyse nötig. Diese befreit den Körper von schädlichen Giftstoffen.

Bei akutem Nierenversagen wird die Dialyse nur vorübergehend angewendet. Wenn sich die Nierenfunktion nicht mehr erholen kann, spricht man von chronischem Nierenversagen. Dann ist eine Langzeitdialyse notwendig.

Es gibt zwei Dialysearten: die Hämodialyse und die Peritonealdialyse.

Behandlung bei Nierenversagen

Wenn die Nieren ihre Funktion nicht mehr richtig erfüllen können, ist dies für unseren Körper lebensbedrohlich. Bei einer Niereninsuffizienz können die Nieren giftige Stoffe nicht mehr ausscheiden, wodurch der Körper langsam vergiftet wird. In diesen Fällen ist eine Nierenersatztherapie notwendig. Die Dialyse, auch Blutwäsche genannt, übernimmt dann die Reinigungsfunktion der Nieren und bewahrt den Körper vor einem Kreislaufzusammenbruch sowie einer Vergiftung mit Abbauprodukten des Stoffwechsels, die bei gesunden Menschen über die Niere ausgeschieden werden würden. Sie kann somit Leben retten!

Dialyse in Deutschland – Fakten

  • ca. 9 Million
    Menschen in Deutschland leben mit einer chronischen Nierenkrankheit.1
  • 1924
    führte Georg Haas die erste Dialyse durch.²
  • 80.000
    Menschen sind dauerhaft für Dialyse in der Behandlung³
  • 68 Jahre
    alt ist der durchschnittliche Dialysepatient 4
  • Forschung
    gewährleistet heute eine gute Lebensqualität mit Dialyse