Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht

Sind unsere Nieren geschädigt, kann unser Körper überschüssige Flüssigkeit nicht mehr ausreichend ausscheiden. Dies führt manchmal zu unerwünschten Wassereinlagerungen. Sie spüren dies z.B. daran, dass Beine, Hände oder Knöchel anschwellen und schmerzen.

Die Dialyse sorgt dafür, dass überschüssige Flüssigkeit aus Ihrem Körper entfernt wird. Trotzdem sollten Sie als Dialyse-Patient aufmerksam darauf achten, wie viel Flüssigkeit Sie Tag für Tag zu sich nehmen. Kurz – Sie sollten Ihre Trinkmenge ins Verhältnis zum Urin setzen, den Sie ausscheiden.

Durst stillen mit Bedacht

Flüssigkeitsverlust im Alltag

Auch durch Schweiß scheidet unser Körper Flüssigkeit aus. Ist es im Hochsommer also heiß oder wir sind körperlich aktiv, verlieren wir Wasser. Unser Organismus reagiert auf ganz natürlichem Wege, scheidet Flüssigkeit aus oder verlangt auch nach ihr, indem wir Durst verspüren. Als Dialyse-Patient sollten Sie bei der Aufnahme von Flüssigkeit jedoch nie aus dem Auge verlieren, wie viel Sie im Verhältnis zum Trinken über Ihren Urin ausscheiden.

Versteckte Flüssigkeit im Essen

Lassen Sie sich nicht überlisten: Auch in unserem Essen steckt jede Menge Flüssigkeit. Beim Genuss einer Suppe erscheint dies vielleicht noch logisch. Doch oft vergessen wir, dass auch feste Nahrung viel Flüssigkeit enthält. Viele Gemüsesorten wie Äpfel, Gurken oder Kartoffeln beinhalten bis zu 70 Prozent Wasser. Schnell nehmen Sie mehr Flüssigkeit auf, als Sie bewusst wahrnehmen. Entwickeln Sie ein Gespür für die richtige Balance.

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