Schlafstörungen & Lebensumstände

Wenn der eigene Lebensstil den Schlaf beeinträchtigt

Fühlen Sie sich morgens häufig erschöpft oder unkonzentriert? Schlechter Schlaf hat viele Ursachen. Oft hängen sie mit den eigenen Lebensumständen zusammen. Lebensstil und Schlaf beeinflussen einander. Stress, Sorgen, Lärm, Schichtarbeit oder der Konsum von Alkohol und Drogen zählen zu den häufigsten Auslösern. Körperliche Beschwerden wie Schmerzen oder nächtlicher Harndrang können den Schlaf ebenfalls erheblich stören. Unruhige Nächte sind in solchen Phasen nicht ungewöhnlich. Dauern die Probleme jedoch über Wochen an, ist eine genauere Betrachtung ratsam. Schlaf ist essenziell für die körperliche und psychische Gesundheit. Er unterstützt das Immunsystem, reguliert den Hormonhaushalt und stärkt Konzentration sowie emotionale Stabilität.

Psychische Belastungen

Innere Unruhe, Ängste und Depressionen zählen zu den häufigsten Ursachen von Schlafstörungen. Sie erschweren das zur Ruhe kommen und beeinträchtigen so unsere Schlafqualität. Häufig sind gedankliche Anspannung, Stress oder belastende Gefühle die Ursache. Diese psychischen Belastungen stehen oft in engem Zusammenhang mit individuellen Lebensumständen. Beruflicher Druck, private Sorgen oder bestehende psychische Erkrankungen wie Depressionen können sie zusätzlich verstärken.

Schlafen unter ungewohnten Bedingungen

Besonders ungewohnte Umgebungen können Auslöser für Schlafstörungen sein. Solche veränderten Lebensumstände treten häufig auf – etwa bei Vielfliegern, beim Schlafen im Flugzeug oder durch Schichtarbeit. In all diesen Situationen wird der natürliche Schlaf-Wach-Rhythmus gestört: Flugreisen und das Schlafen an Bord führen oft zu unruhigem, fragmentiertem Schlaf. Schichtarbeit belastet den Biorhythmus und kann langfristig zu Schlafproblemen führen.

Wer leidet unter einer diagnostizierten Schlafstörung?1

  • 3%
    der 20- bis 29-Jährigen
  • 6,2%
    der 40- bis 49-Jährigen
  • 13%
    aller Menschen ab 60 Jahren

1 Barmer-Analyse 2023

Die Zahlen unterstreichen, wie stark Schlafprobleme mit dem modernen Lebensalltag verknüpft sind, insbesondere mit Faktoren wie beruflichem Druck, psychischer Gesundheit oder wechselnden Lebensphasen.

Was hilft in schlafraubenden Lebensphasen?

Belastende Lebensumstände lassen sich nicht immer sofort verändern. Umso wichtiger ist es, den Schlaf bestmöglich zu unterstützen. Fünf Tipps helfen dabei, auch unter schwierigen Bedingungen zur inneren Ruhe zu kommen:

  • Feste Schlafenszeiten (soweit möglich)
  • Optimierte Schlafumgebung
  • Licht gezielt einsetzen
  • Koffein, Alkohol und schwere Mahlzeiten meiden
  • Entspannungstechniken

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Quellen

1 Barmer Krankenkasse (2023): Barmer-Analyse – Schlafstörungen nehmen weiter zu (zuletzt aufgerufen am 23.06.2025)

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