Woran erkennt man Typ 1 Diabetes?
Der erhöhte Blutzuckerspiegel macht sich auch im Urin bemerkbar. Daher kommt übrigens auch der Name Diabetes mellitus, was so viel wie „honigsüßer Durchfluss“ bedeutet. Ab einem Blutzuckerspiegel von ca. 160 mg/dl (8,9 mmol/l) ist die sogenannte Nierenschwelle erreicht, d.h. der Zucker wird über den Urin ausgeschieden, da die Nieren die gesamte Glukose nicht mehr ausfiltern können. Die Folgen davon schlagen sich typischerweise in verschiedenen Symptomen nieder:
- Häufiger Harndrang
- Sehr starkes Durstgefühl
- Starker Gewichtsverlust
- Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit
- Schwindelgefühl, Schwäche
- Azetongeruch der Atemluft
Der Betroffene kann ab einem bestimmten Zeitpunkt den extrem hohen Flüssigkeitsverlust nicht mehr ausgleichen. Es kommt zu Bewusstseinsstörungen bis hin zum diabetischen Koma (ketoazidotisches Koma).
Im Unterschied zum Typ 2 entwickeln sich die Symptome von Typ 1 Diabetes sehr rasch.