Harnwegsinfektionen: Was hilft, wenn es unangenehm wird
Unangenehm, aber sehr häufig: Harnwegsinfektionen gehören zu den Beschwerden, mit denen sich viele Frauen im Laufe ihres Lebens auseinandersetzen müssen. Wir geben Ihnen Expertentipps, was Sie tun können – und was Sie besser vermeiden sollten –, damit Ihr Intimbereich und Ihr Alltag möglichst beschwerdefrei bleiben.
Mehr als die Hälfte aller Frauen erleidet mindestens einmal im Leben eine Harnwegsinfektion¹; bei vier von zehn Frauen tritt sie innerhalb von sechs Monaten erneut auf². Bei Männern ist das deutlich seltener der Fall. Tatsächlich haben Frauen ein bis zu 30-mal höheres Risiko, eine Harnwegsinfektion zu bekommen als Männer³. Unfair? Ja. Aber in den meisten Fällen gut behandelbar? Absolut.
Warum bekomme ich immer wieder Harnwegsinfektionen? Es gibt einige Faktoren, die das Risiko für eine Harnwegsinfektion erhöhen können.
Häufiger Geschlechtsverkehr.
Das bedeutet nicht, dass Sie darauf verzichten sollten. Es ist jedoch sinnvoll, einige Hygienemaßnahmen zu beachten. Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Ein geschwächtes Immunsystem
Dafür kann es viele Ursachen geben, zum Beispiel Diabetes oder eine Chemotherapie. Auch ohne bestehende Erkrankung gilt: Achten Sie gut auf sich. Harnwegsinfektionen sind nur einer von vielen Gründen, die eigene Gesundheit ernst zu nehmen.
Trinkverhalten
Oder besser gesagt: zu wenig Flüssigkeit. Denn Urin hilft dabei, Bakterien aus der Blase auszuspülen. Ausreichend zu trinken und regelmäßig Wasser zu lassen, ist daher ein wichtiger Faktor bei der Vorbeugung von Harnwegsinfektionen. Und den Harndrang zu lange zurückzuhalten? Lieber nicht. Wirklich nicht.


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Verwenden Sie keine parfümierte Seife zur Reinigung Ihres Intimbereichs.
Warten Sie nicht zu lange, wenn Sie Harndrang verspüren. Gehen Sie möglichst zeitnah zur Toilette.
Brechen Sie das Wasserlassen nicht zu früh ab, sondern versuchen Sie, Ihre Blase vollständig zu entleeren.
Tragen Sie keine synthetische Unterwäsche, zum Beispiel aus Nylon, und vermeiden Sie sehr enge Hosen. Auch Ihr Intimbereich braucht ausreichend Luft und Platz.
Trinken Sie nicht zu viele alkoholische Getränke, da diese die Blase reizen können. Und nein: Alkohol zählt nicht zu den Flüssigkeiten, von denen Sie ausreichend trinken sollten.
Vermeiden Sie übermäßig viele süße Speisen und Getränke, da Zucker das Wachstum von Bakterien begünstigen kann.
Produkt

Aleksandra Gajda, International CHC Category Manager und verantwortlich für das Marketing von Urinal®.
Einblicke in die Marke Urinal® von Aleksandra
References:
- 1 Rahn DD. Urinary tract infections: contemporary management. Urol Nurs. 2008;28:333–41
- 2 Arnold, J.J., Hehn, L.E., Klein, D.A. (2016). Common questions about recurrent urinary tract infections in women. American Family Physician; 93(7): 560-569.
- 3 Foxman, B. (2002). Epidemiology of urinary tract infections: Incidence, morbidity, and economic costs. American Journal of Medicine; 113(Suppl. 1A): 5S-13S.
- 4 Jackson SL, Boyko IJ, Scholes D, Abraham L, Gupta K, Fihn SD. Predictors of urinary tract infection after menopause. Am J Med. 2004;117:903
- 5 Urinal Akut Observational Study, Stada, Romania and Czech Republic, December 2021




