Die Einsamkeitsepidemie – wie gehen Europäerinnen und Europäer damit um?
Der Health Report 2024 zeigt: Jede zweite Person in Europa fühlt sich einsam – und es könnte überraschen, wer davon am stärksten betroffen ist.

Viele Europäerinnen und Europäer berichten von einer guten mentalen Gesundheit – dennoch bleibt Einsamkeit für viele ein weit verbreitetes Thema. 52 Prozent der Europäerinnen und Europäer geben an, mit Gefühlen von Einsamkeit vertraut zu sein. Doch wer ist am stärksten betroffen – und wie lässt sich gegensteuern?
Im Jahr 2023 erklärte die Weltgesundheitsorganisation Einsamkeit zu einem globalen Anliegen der öffentlichen Gesundheit und rief eine Kommission zu diesem Thema ins Leben. Dabei betonte sie, dass Einsamkeit ähnlich gesundheitsschädlich sein könne wie das Rauchen von 15 Zigaretten pro Tag. Frauen in Europa sind häufiger von Einsamkeit betroffen (57 Prozent) als Männer (46 Prozent). Gleichzeitig scheint Einsamkeit mit zunehmendem Alter abzunehmen. Interessanterweise fühlen sich junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren, von denen man eigentlich viele soziale Kontakte und Interaktionen erwarten würde, tatsächlich einsamer als ältere Generationen. Unter jungen Europäerinnen und Europäern fühlt sich jede bzw. jeder Zweite einsam, verglichen mit nur rund jeder bzw. jedem Dritten über 70 Jahren.
Es gibt jedoch Ansätze, wie sich diese Entwicklung umkehren lässt: 46 Prozent der Europäerinnen und Europäer glauben, dass eine bessere Work-Life-Balance Einsamkeit und andere mentale Gesundheitsprobleme in der Gesellschaft lindern könnte. Zudem sehen 43 Prozent eine verbesserte wirtschaftliche Situation als möglichen Lösungsansatz. Auch ein veränderter Umgang mit sozialen Medien könnte etwas bewirken: 30 Prozent der Europäerinnen und Europäer sprechen sich für weniger Bildschirmzeit aus.
Mit seiner Jubiläumsausgabe zum 10-jährigen Bestehen geht der STADA Health Report über die reine Identifikation von Trends in Bezug auf Gedanken und Sorgen der Europäerinnen und Europäer rund um Gesundheit hinaus – und bietet zugleich konkrete Lösungsansätze für zentrale Problemfelder.
Mehr zu diesen Themen, ihren zugrunde liegenden Ursachen und möglichen Lösungen erfahren Sie im vollständigen Health Report. In den kommenden Wochen teilen wir weitere spannende Einblicke – bleibt gespannt.


